Calumet Rebranding
Die Herausforderung
Calumet, Deutschlands größter Onlinehändler für Kamera- und Videoequipment, brauchte eine Markenidentität, die nicht wirkte, als hätte man sie im „Automatikmodus“ stehen lassen. Ursprünglich wurde ich als jemand geholt, der Konzepte schärft, Ideen skizziert und dem Auftritt gestalterisch mehr Präzision gibt.
Der Wendepunkt
Nach einigen Monaten entschieden CEO und Chief Online Officer, dass ich die Verantwortung auch offiziell übernehmen sollte, wenn ich die Marke ohnehin schon aktiv vorantrieb. So wurde ich Head of Art Direction und aus „mach es schöner“ wurde sehr schnell „denk alles neu“: online, im Store, in der Unternehmenskultur und in der externen Kommunikation, also überall dort, wo die Marke sichtbar wurde.
Meine Rolle
Ich entwickelte mich vom gestalterischen Sparringspartner zu jemandem, der innerhalb von Calumet praktisch eine kleine Full-Service-Agentur aufbaute. Dabei stellte ich ein Designteam zusammen, begleitete dessen Entwicklung, etablierte funktionierende Systeme und hielt das Ganze in Bewegung, mit genau so viel Humor, wie es brauchte.
Der Ansatz
- Eine visuelle Identität entwickeln, die Calumets Herkunft respektiert und gleichzeitig klar in die Gegenwart führt.
- Ein Designsystem aufbauen, das über alle Kanäle funktioniert und sogar mit sinnvollen Ordnerstrukturen daherkommt.
- Mit Inhouse-Designern und Freelancern so arbeiten, als würden wir unsere eigene kleine Agentur betreiben.
- Menschen davon überzeugen, dass Design keine Dekoration ist, sondern Strategie.
Die Ergebnisse
- Eine Marke, die endlich so professionell aussieht wie das Unternehmen selbst.
- Eine einheitliche Designsprache über Web, Social, Retail, Print und sogar das neue HQ hinweg.
- Workflows, die Zeit, Stress und einige kollektive Kopfschmerzen pro Woche eingespart haben.
- Stakeholder, die heute über „Brand“ mit spürbar mehr Begeisterung sprechen.





